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ADI GURU GRANTH SAHIB
Inpirationen aus der Schrift der Weisheit
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Eine unendliche Einheit Wahrer Name Schöpfer Wesen Ohne Angst Ohne Feindschaft Von zeitloser Gestalt Ungeboren Aus sich selbst stammend Durch die Gnade spiritueller Weisheit erfahrbar ||
|| JAP (VERINNERLICHE) ||
(Der Schöpfer) Seit jeher Wahrheit, seit Anbeginn der Zeiten Wahrheit || Ist Wahrheit, wird immer Wahrheit sein, sagt Nanak ||1||
Trotz allem Nachdenken nicht zu denken, und wenn man hunderttausend Male nachdachte || Trotz allem Schweigen gelangt man nicht zur Stille, und wenn man noch so lang in Andacht harrte || Den Hungrigen vergeht ihr Hunger nicht und lüden sie auf sich die Schätze aller Planeten || Wenn man tausend Male hunderttausendfache Klugheit hätte, so wird sie einem auf dem Wege (letztlich) keinen Beistand leisten || Wie gelangt man zur Wahrhaftigkeit? Wie bricht man die innere Umzinglung der Niedertracht? || Nanak sagt, du musst dem Willen (des Schöpfers) folgen, dies ist dir als Schicksal aufgegeben ||1||
Durch den Willen (Gottes) werden Körper hervorgebracht, doch der Wille (Gottes) lässt sich nicht erklären || Durch den Willen (Gottes) entstehen Lebewesen, durch den Willen (Gottes) gelangen sie zur Herrlichkeit ||
Durch den Willen (Gottes) ist mancher hoch und mancher niedrig (angesehen), durch den vorgezeichneten Willen (Gottes) empfängt man Leid und Freude || Durch den Willen (Gottes) finden einige Gnade, durch den Willen (Gottes) muss mancher ewig durch Existenzen (niedriger Bewusstseinsstufen) irren ||
Dem Willen (Gottes) ist alles untertan, nichts und niemand sind außerhalb (Gottes Willen). Nanak sagt, wer den Willen (Gottes) verinnerlicht, der frönt nicht mehr der Ichsucht ||2|| — Adi Guru Granth Sahib, S. 1, M. 1 Nanak
Die Wahrhafteste aller Religionen ist die, bei der spirituelle Weisheit verinnerlicht und voller Reinheit gehandelt wird || — Adi Guru Granth Sahib, S. 226, M. 5 Arjan
Satgur - die göttliche Weisheit - ist am Höchsten, sagt (der fünfte) Nanak, denn sie hat meine Ehre gerettet || — Adi Guru Granth Sahib, S. 750, M. 5 Arjan
Wo doch alle aus demselben Licht erstanden sind, wie kann man diesen oder jenen schlecht nennen? || — Adi Guru Granth Sahib, S. 1349, Kabir
Mit deinen Händen und Füßen verrichte all dein Tageswerk, doch belasse dein Bewusstsein bei dem Fehlerlosen (Gott) || — Adi Guru Granth Sahib, S. 1376, Kabir
Von der Frau erfahren wir Freundschaft, durch die Frau setzt sich der Gang der Welt fort || [...] Wie kann man sie als minderwertig bezeichnen, wo sie doch Heiligen das Leben schenkt? Aus einer Frau entsteht eine Frau, niemand wäre ohne die Frau || Nanak sagt, ganz ohne Frau existiert nur der eine Schöpfer || — Adi Guru Granth Sahib, S. 473, M. 1 Nanak
Die Schöpferin weilt in allem was ist || — Adi Guru Granth Sahib, S. 1427, M. 9 Tegh Bahadar
Da gibt es Planeten, Solarsysteme und Galaxien|| Redet man über sie, kommt man nie zum Ende || Welten über Welten sind seine Kreation || Nach ihrem Willen existieren sie || — Adi Guru Granth Sahib, S. 8, M. 1 Nanak
Jeder sagt es gäbe vier Kasten || Doch alle stammen von Gottes Samen || Das ganze Universum ist durch den selben Lehm hervorgegangen || Lediglich nach verschiedenen Gefäßen hat der Töpfer alle geformt || Die fünf Elemente zusammen genommen und damit den Körper geschaffen || Wer kann da sagen, der zählt weniger und der mehr? || — Adi Guru Granth Sahib, S. 1128, M. 3 Amar Das
So wie sich das Wort des barmherzigen Schöpfers mir offenbart, so verkünde ich es, O Lalo || — Adi Guru Granth Sahib, S. 722, M. 1 Nanak
Ohne die Verrichtung guter Taten wird man nicht ein Heiliger || — Adi Guru Granth Sahib, S. 4, M. 1 Nanak
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